Zu Notwendigkeit von alternativen Energien – oder – da steckt der Teufel im Detail.
Leserbrief an die NÖN 23.1.2009

Es war zu erwarten, dass die gebetsmühlenartige Leier vom Kleinwasserkraftwerk in Purgstall, im Zusammenhang mit der Gaskrise kommt. Wann sonst, wenn nicht in diesem Augenblick.

Ich werde sicher nicht im Detail alles das wiederholen, was schon oft genug gesagt und geschrieben wurde – lediglich einige Fakten.

Das Projekt läuft gegen geltendes Recht – ein Grund dafür, warum sich „Bundes- und Landespolitiker“ oder „…die höchste Ebene in der Landesregierung …“ nicht vor den Karren privater Profitmaximierer spannen lassen. Die lokalen Schmalspurpolitiker merken es leider nicht.

Mit „Pro Wasserkraft brachte eine Zustimmung der Bevölkerung“ ist wohl die Unterschriftenaktion gemeint, bei welcher das Zustandekommen der Unterschriften zu hinterfragen wäre. Vollkommen unsinnige Argumente wie: „… ohne diesem Kraftwerk gehen in Purgstall die Lichter aus…“ oder „.. das Kraftwerk ist besser als ein Atomkraftwerk in der Nachbarschaft …“ als Beispiel. In dieser wohl schwachsinnigen Kategorie liegen noch einige. Fraglich sind auch jene Unterschriften, die im Rahmen des NR-Wahlkampfes eingesammelt wurden, denn in zahlreichen Fällen wurde nicht vollkommen klar gemacht oder gezielt verschleiert, wozu die Unterschrift dient.

Ich frage mich nur, was kommt auf uns zu, wenn der letzte Tropfen Wasserkraft und der letzte Windhauch ausgenützt ist? Was gehen dann die Profitmaximierer an? Welche Teufelei steht dann am Programm? Das sind wohl Fragen die auf der Hand liegen – und sie sind auch nicht so schwer zu beantworten. Die Erzeugung von Energie folgt den gleichen wirtschaftlichen Regeln wie die aller anderen Produkte und dass die freie Marktwirtschaft längst untragbar ist, wissen wir ebenfalls. Die Antwort kann daher nur sein – herunter mit dem Verbrauch. Das wird den Geschäftemachern nicht schmecken, ist aber gut für die Umwelt. Mit sehr hoher Sicherheit eine der wenigen Methoden, wahrscheinlich die wirksamste, die wirklich die Umwelt schont und die Treibhausgase reduziert – mit allen Folgeeffekten. Jedes zusätzlich erzeugte Kilowatt, sei es noch so sauber, bringt uns weg vom tatsächlichen Ziel.

Dreh das Licht ab, dann geht dir eines auf. Mit diesem Slogan, angewendet auf den gesamten Energieverbrauch, können wir beruhigt in die Zukunft gehen. 19% des weltweiten Energiebedarfs werden allein durch Beleuchtung verbraucht, 75% davon könnte mit heutiger Technologie eingespart werden, ohne dass die Lichter ausgehen. Zusätzlich könnte man noch auf sehr viele Teile der Beleuchtung Purgstalls (wie überall wo anders auch) vollkommen verzichten – auch die Lichtverschmutzung ist ein akutes Problem. Genau hier könnte auch der von Ing.H.Teufl beschworene „… gesunde Hausverstand …“ eingebracht werden.

Ernst Hüttinger - Purgstall

Madagaskar Sozialis Austria

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