affe webUnser Leitbild wird am besten durch ein Bild dargestellt. Es ist ein Holzschnitt, wir haben es von meinem ehemaligen Arbeitskollegen (Dr.C.Carl) erhalten, es stammt von seinem Vater. Es entstand in den 60er-Jahren in der DDR und sollte die triste Stimmung in diesem politischen System ausdrücken, weiteres ist uns unbekannt. Das Bild selbst spricht unter Berücksichtigung seines Entstehungsortes DDR (wobei noch viele andere Plätze auf der Welt ebenfalls das passende Umfeld hergeben würden) eine sehr deutliche Sprache.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – und so viele Worte dürften für ein Leitbild genügen.

Als Privatmensch braucht man eigentlich kein schriftlich oder sonst wie definiertes Leitbild, obwohl viele eines haben. Da gibt es auch keine Mitarbeiter denen man es „in das Stammbuch schreibt” oder zur Erinnerung unter die Nase hält. Man kann nur selber danach leben. Hat man ein Telefon, einen Computer, eine Emailadresse - hat man auch eine Homepage und unter Umständen auch ein Leitbild – irgendwann wird jeder eines (alles) haben.

So richtig wichtig kann es aber auch nicht sein, so kommen im Leitbild einer bekannten Bank die Begriffe Geld, Kredit und Zinsen einfach nicht vor. Zertifiziert ist zertifiziert und aus. Auch Ministerien haben Leitbilder und bei so manchem davon ist eine eindeutige Zuordnung nicht möglich. Eventuell verstehe ich es auch gar nicht.

Zurück zum Bild. Da es prinzipiell sehr einfach ist und mehrere Interpretationen zulässt möchte ich darlegen, warum ich es als Ausdruck unseres Leitbildes verwende. Vorausschicken muss ich noch, dass es mich vom ersten Augenblick an begeistert hat.

Eine der wichtigsten Aussagen ist wohl die Absage an jegliche anthropozentrische Geisteshaltung und die bildmäßig einfache und doch sehr starke Absage an die Gewalt und dass ein Schimpanse der Überbringer dieser wichtigen Botschaften an den Menschen ist, obwohl er sicher noch in diesem Jahrhundert aussterben wird. Letzteres mag so manchem Menschen als Ironie erscheinen, in Wirklichkeit ist es tragisch, es müsste die ganze Welt traurig stimmen. Der Gesichtsausdruck der beiden Schädel ist nicht böse, sondern neutral, zufrieden, er könnte so die Teilnahmslosigkeit des Großteils der Menschen am nachbarlichen Unrecht verdeutlichen. Diesen Ausdruck dürfen unsere Schädel nicht auszeichnen, jeder der mit funktionierenden Sinnen durch das Leben geht, müsste einen zur Fratze verzerrten Schädel hinterlassen. Und, letztendlich das Gesicht und die Geste des Schimpansen, welche ein gewisses Ausmaß an Weisheit erkennen lassen. Dass man in einem Leitbild Weisheit anstrebt, klingt fast selbstverständlich – das ist es nicht, aber wenn ein Schimpanse den Menschen hinterfragt, hat es einen sehr tiefen Sinn. Prüfe und hinterfrage auch diejenigen, die es wissen oder vorgeben es zu wissen oder es Kraft ihrer Position wissen müssen.

Ernst Hüttinger, Purgstall 23.6.2000

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